Ihre Alfred-Delp-Schule Geseke

Heute

Seit einigen Jahren wird die Alfred-Delp-Schule als zweizügige Schule geführt, die in der Regel von ca. 200 Schülerinnen und Schülern besucht wird. Nach mehreren Umbauten (Anbau der Offenen Ganztagsschule, Neugestaltung der Pausenhalle) präsentiert sie sich als bunter Lebensraum, in dem die Kinder eine freundliche Lernatmosphäre vorfinden. Nicht zuletzt auch die Schulhoferweiterungen vom schlichten Asphaltschulhof um die Fußballwiese und den Spiel- und Kletterbereich trugen dazu bei.

Zurzeit verfügt die Schule über neun Klassenräume (zum größten Teil mit Internetanschluss), einen Computerraum mit 14 internetfähigen Schülerplätzen, einen Fachraum für Musik und eine Schülerbücherei.

Früher

Am 1. Dezember 1966, dem ersten Schultag des 2. Kurzschuljahres 66/67, wurde die Alfred-Delp-Schule, Auf den Strickern 30, als katholische Volksschule eröffnet.

Im Zuge der Schulreform erfolgte eine Teilung in Grundschule und Hauptschule, wobei die katholische Bekenntnis-Grundschule den Namen Alfred-Delp-Schule behielt, während die Hauptschule in Dietrich-Bonhoeffer-Schule umbenannt wurde. In einem Gebäude waren zunächst beide Schulen untergebracht, wobei Teile der Hauptschule in das Progymnasium am Teich ausgelagert wurden.

Am 13. Januar 1971 wurde mit den Ausschachtungsarbeiten für den Neubau der Grundschule begonnen, die Grundsteinlegung erfolgte am 7. Mai 1971 in den drei Schulzentren Süd, Mitte und West.

Am 30. Juli 1973 wurde das Gebäude der Alfred-Delp-Schule bezogen, 418 Kinder teilten sich 14 Klassenräume.

Der Namenspatron unserer Schule

Pater Alfred Delp wurde am 15. September 1907 in Mannheim als ältester Sohn von sechs Kindern geboren. Aufgewachsen ist er in dem kleinen Ort Lampertheim in der Nähe von Mannheim. Die häuslichen Verhältnisse waren eher beengt. Der Vater, Angestellter der Ortskrankenkasse, war kriegsbedingt lange abwesend.

Im April 1926 erfolgte der Eintritt in den Jesuitenorden, verbunden mit einem Theologie- und Philosophiestudium. 1937 wurde er in München zum Priester geweiht. Da ihm als Jesuit das Studium an der Universität München verweigert wurde, arbeitete Alfred Delp seit 1939 als Redakteur für die angesehene Jesuitenzeitschrift „Stimme der Zeit„, die 1941 von den Nationalsozialisten verboten wurde. Danach konzentrierte er sich ganz auf seine Arbeit als Münchener Gemeindepfarrer. Seit 1942 war er intensiv im Kreisauer Kreis tätig und verfasste wichtige´Denkschriften über die soziale Zukunft eines Nachkriegsdeutschland.

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Am 28. Juli 1944 wurde Alfred Delp verhaftet, am 11. Januar 1945 zum Tode verurteilt und am 2. Februar in Berlin-Plötzensee hingerichtet.